Samstag, 29. Januar 2011
Essen
Immer wieder lese ich davon, dass es am Endkunden liegt, wie gut die Qualität des Angebotes im Laden ist.
Ist dies nicht etwas kurz gedacht?
In meinen Augen klingt das sehr nach einer Vereinfachung, um der Industrie bis auf weiteres den Freibrief zu geben, auf Teufel komm raus zu produzieren - sch..egal, was im Futter drin ist.
Ich als Kunde würde gerne nur das Gute kaufen - selbst wenn es etwas teurer sein kann...
Nur: wie erkenne ich gute Ware? Auf jeder Milch sind glückliche Kühe abgebildet - auf jedem Joghurt befinden sich farbenfrohe Früchte, selbst wenn dieser Joghurt noch nie eine echte Frucht sehen durfte.
Alle Tiere sind gestorben - wie merke ich, welches glücklicher gestorben ist?
Von dessen Leben und den gespritzten Medikamenten ganz abgesehen...
Wäre es nicht geschickter, einfach mal den Endkunden umfänglich und ohne Marketinggags zu informieren?
Mist, dann gehen ja alle pleite...
Wie kann man dieses Problem lösen?
Einfach gar nichts Gutes verkaufen? - nur "Mainstreamartikel" zulassen?
Mist, ich sehe gerade: In der Geflügelwurst auf meiner Semmel befindet sich wohl sogar ein Schwein. Wusste gar nicht, dass die nun auch fliegen können...

In diesem Sinne...

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